FAQ
Kurswahl, Ablauf, Ausrüstung, Kosten und Voraussetzungen
Das kläre ich vor der Buchung mit dir in einem kurzen Telefonat. Zur Orientierung:
Der SDI Sidemount Diver ist strikt ohne Dekompression, bis 40 Meter oder bis zur Grenze deines Brevets. Er passt, wenn du Sidemount im Freizeitbereich tauchen willst.
Nach dem TDI Sidemount Diver darfst du Sidemount auch mit Dekompressionsstopps tauchen, soweit dein übriges Brevet das abdeckt. Der Kurs lässt sich mit Decompression Procedures kombinieren. Er passt, wenn du technisch tauchst oder dorthin willst, auch mit GUE-Hintergrund.
Nein. Für meine Kurse brauchst du eine erste Ausbildung, den Open Water Diver oder ein vergleichbares Brevet. Danach kannst du zum Beispiel mit dem GUE Performance Diver oder dem Try Dive Sidemount bei mir einsteigen.
Kein System gewinnt in jeder Situation. Beide haben ihre Stärken und typischen Fehlerbilder, und wer beide kennt, entscheidet pro Tauchgang statt aus Überzeugung. Ich unterrichte Sidemount unter SDI und TDI und Backmount unter GUE.
Ausführlich im Blog: Backmount oder Sidemount: die falsche Frage
Beide legen die Grundlage fürs technische Tauchen und unterscheiden sich vor allem in Konfiguration, Format und Eintrittshürde. Ich unterrichte GUE Fundamentals in Backmount und TDI Intro to Tech in Sidemount. Für die technischen GUE-Kurse brauchst du den Technical Fundamentals; Intro to Tech führt in den TDI-Weg mit Advanced Nitrox und Decompression Procedures.
Ausführlich im Blog: GUE Fundamentals oder TDI Intro to Tech?
GUE bietet Sidemount als eigenen Kurs nur für die Höhle an (Sidemount Cave Diver). Meine Sidemount-Kurse im Freiwasser laufen deshalb unter SDI und TDI, mit denselben Anforderungen an Trim, Tarierung und Teamablauf wie meine GUE-Kurse. Brevetiert wird über SDI beziehungsweise TDI; GUE zertifiziert diese Kurse nicht. Für GUE-Taucher passen der TDI Sidemount Diver oder Intro to Tech.
Nein. Ich unterrichte Sidemount unter SDI und TDI und GUE-Kurse vom Performance Diver bis DPV 1, alle im Freiwasser. Die Höhlenbilder auf dieser Seite stammen aus Mexiko, wo ich selbst bis Full Cave ausgebildet bin.
Auch den TDI-Kurs „Advanced Sidemount“ biete ich nicht an. Trotz des Namens ist er ein Overhead-Kurs für die Höhle und keine Stufe für besseres Sidemount-Tauchen. An fortgeschrittenen Sidemount-Fertigkeiten im Freiwasser, also Trim, Tarierung, Antriebstechniken und Problemlösung, arbeiten wir im TDI Sidemount Diver, im Intro to Tech und im Personal Training.
Seit den Standards v10 trennt GUE klarer zwischen Sporttauchen und technischem Tauchen. Aus dem früheren Fundamentals sind drei Kurse geworden: Performance Diver, Basic Fundamentals und Technical Fundamentals. Der Technical Fundamentals richtet sich an Taucher, die ins technische Tauchen einsteigen oder schon technisch tauchen. Vom Basic zum Technical Fundamentals aufzusteigen geht weiterhin; die fehlenden Inhalte werden nachgeholt, das bedeutet mindestens einen zusätzlichen Tag mit zwei Tauchgängen. Details stehen in den GUE-Standards.
Treffpunkt ist um 8:30 Uhr bei Deepstop in Schwetzingen. Der Tag beginnt mit Theorie, abgestimmt auf deinen Stand statt nach festem Programm. Danach schaue ich mir deine Ausrüstung an und stelle sie bei Bedarf ein. Es folgen Dry Runs: Jede Übung wird an Land erklärt und geübt. Dann geht es an einen nahen See für ein bis zwei Tauchgänge, zum Schluss gibt es ein ausführliches Debriefing.
Ja, ich unterrichte auf Deutsch und auf Englisch.
Die Theorie findet im Schulungsraum bei Deepstop statt. Dort gibt es auch die Infrastruktur, um Ausrüstung einzustellen und Flaschen zu füllen. In der Nähe gibt es eine Bäckerei und Imbissmöglichkeiten, du kannst aber auch etwas mitbringen.
Getaucht wird in Seen der Umgebung, regelmäßig zum Beispiel im Rheinauer See oder in St. Leon. Welcher See es wird, hängt von Sicht und Wetter ab und davon, was der Kurs braucht: Tiefe, Einstieg, Navigationsziele, Grund. Manche Seen haben Toiletten und warme Umkleiden, an anderen gibt es nur einen Parkplatz. Die Einstiege haben meist keine Treppe oder Leiter.
Weil du später im See tauchst und nicht im Becken. Ich unterrichte nach „train like you fight“: Kälte, dicke Handschuhe, Trockentauchanzug und wenig Sicht gehören ins Training, nicht erst in den ersten Tauchgang danach. Alle Kurse finden in heimischen Gewässern statt, nie unter den erleichterten Bedingungen eines Indoor-Tauchzentrums. Auch die Übungen im flachen Wasser mache ich im See. Die GUE-Standards erlauben dafür offenes Wasser bis 9 Meter Tiefe mit ausreichender Sicht, ruhiger Oberfläche und ohne nennenswerte Strömung.
Ich tauche das ganze Jahr, Kurse finden aber in der Regel zwischen März und November statt. Ist das Wasser zu kalt, lässt die Konzentration zu stark nach, und Handgriffe gelingen schlecht, wenn man die Finger kaum spürt. Das gilt besonders für Sidemount.
In der Regel ja. Einen Kurs auf mehrere Termine aufzuteilen ist nach Absprache möglich.
Ich unterrichte höchstens drei Teilnehmer pro Kurs. Ob Einzelunterricht möglich ist, steht unter Einzelunterricht.
Ja. Melde dich ruhig allein an, Einzelanmeldungen bringe ich zusammen. Das gilt auch für GUE-Kurse, die nach Standard mindestens zwei Teilnehmer brauchen.
Nein. Brevetiert wird, wenn du die Anforderungen des jeweiligen Standards erfüllst. Bei GUE bewerte ich jede Fertigkeit auf einer Skala von 1 bis 5. Wir gehen jede einzelne durch, und ich sage dir, wo du stehst und was du konkret änderst. Fehlt noch etwas, kannst du weitere Tage zum selben Tagessatz anhängen.
Vor Kursbeginn bekommst du eine Liste mit allem, was du für deinen Kurs brauchst. Fehlen dir Teile, berate ich dich vorher. Am besten absolvierst du den Kurs mit deiner eigenen Ausrüstung, denn die wird im Kurs auf dich eingestellt.
Nein. GUE schreibt eine Konfiguration vor, keine Marke; warum diese Konfiguration so aufgebaut ist, lernst du im Kurs. Auch beim Sidemount-System stehen verschiedene Hersteller zur Wahl.
Ein Doppelgerät ist nur beim Technical Fundamentals und beim Doubles Primer Pflicht, beim Technical Fundamentals dazu eine Tanklampe mit Kabel und zwei Backup-Lampen. Performance Diver und Basic Fundamentals gehen mit Mono- oder Doppelgerät; im Basic Fundamentals gehört ein Ventildrill dazu, deshalb bietet sich dort ein Doppelgerät an.
Ein Trockentauchanzug ist keine Pflicht. Wer ihn zum Beispiel im Advanced Open Water oder in den Primern nutzen will, braucht vorher 15 Tauchgänge im Trocki oder den Drysuit Primer und danach 10 Tauchgänge. Für das Doppelgerät gelten ähnliche Regeln.
Ja, gegen Gebühr. Bei Flaschen oder Tanklampen ist das unproblematisch. Füllen kannst du die Flaschen vor Ort.
Nicht auf Verdacht. Beim Try Dive testest du Sidemount oder Doppelgerät, bevor du etwas kaufst; die Ausrüstung ist im Preis enthalten. Viele Probleme der ersten Tauchgänge sind Übungssache und keine Frage der Ausrüstung. Frag vor dem Kauf jemanden, der dich unter Wasser gesehen hat. Bei Deepstop stelle ich Sidemount-Systeme auch ein.
Mehr dazu im Blog: Ausrüstung kaufen statt üben
Die Preise in der Preisliste sind Gesamtpreise pro Person inklusive Mehrwertsteuer. Sie setzen sich zusammen aus Tagessatz mal Kurstage (225 € pro Tag ab zwei Teilnehmern, 250 € im Einzelunterricht), 10 € Schulungsraum pro Kurstag und bei SDI und TDI 35 € Brevetierung. Ohne Brevet entfällt die Brevetierungsgebühr. Der Try Dive kostet pauschal 149 € inklusive Ausrüstung.
Dazu kommen nur noch bei GUE-Kursen die Registrierung bei GUE sowie Gasfüllungen, Seeeintritt und gegebenenfalls Leihausrüstung. Instruktorspesen fallen nur an, wenn der Kurs außerhalb der Region stattfinden soll.
Die vorgesehene Kursdauer reicht in der Regel aus. Brauchst du länger, kommt jeder weitere Tag zum selben Tagessatz dazu.
Bei SDI und TDI ja, zum Tagessatz von 250 €. Bei GUE erlaubt der Standard Einzelunterricht nur in bestimmten Kursen, bei mir im Performance Diver, Doubles Primer und Drysuit Primer. Advanced Open Water, Basic und Technical Fundamentals, Navigation, Rescue und Deep Primer sowie DPV 1 finden mit mindestens zwei Teilnehmern statt.
Ja, als Personal Training: Ein halber Tag kostet 100 €, ein ganzer Tag 225 €, zuzüglich Gas und Seeeintritt. Auf Basis einer Videoanalyse arbeite ich mit dir gezielt an einzelnen Skills; die Inhalte stimmen wir vorher ab.
Ja, die Standards sehen einige Kombinationen vor:
Absagen bitte per E-Mail. Für die Kursgebühr gilt:
| Absage | Kosten |
|---|---|
| bis 30 Tage vor Kursbeginn | kostenlos |
| 29 bis 15 Tage vorher | 30 % |
| 14 bis 8 Tage vorher | 70 % |
| ab 7 Tage vorher oder bei Nichterscheinen | 100 % |
Einmal umbuchen ist bis 14 Tage vor Kursbeginn kostenlos. Schickst du eine Ersatzperson, die die Voraussetzungen erfüllt, fällt keine Gebühr an. Bei Krankheit mit ärztlichem Attest kannst du ohne Stornogebühr auf einen Termin innerhalb von sechs Monaten umbuchen. Bereits angefallene Gebühren bei GUE, SDI oder TDI (Registrierung, Brevetierung, eLearning) werden nicht erstattet. Dir bleibt der Nachweis offen, dass kein oder ein geringerer Schaden entstanden ist.
Sind Sicht, Wetter oder Bedingungen für einen sicheren Kurs nicht geeignet, sage ich den Tag ab oder verlege ihn. Das gilt auch, wenn ich krank bin oder wenn bei einem GUE-Kurs, der mindestens zwei Teilnehmer braucht, der zweite Teilnehmer wegfällt. Du bekommst dann einen Ersatztermin oder die bereits gezahlte Kursgebühr zurück.
Über das Kontaktformular oder, wenn ein Termin angekündigt ist, über die Kurstermine. Ich melde mich und vereinbare mit dir ein kurzes Telefonat, um die Details zu klären. Melde dich auch, wenn du noch nicht weißt, welcher Kurs passt.
Ja, die Frage kommt oft. Ich nenne dir gerne ein paar Adressen in der Nähe.
| Kurs | Mindestalter |
|---|---|
| GUE Performance Diver, Doubles und Drysuit Primer | 12 |
| GUE Basic Fundamentals, Navigation Primer | 14 |
| GUE Advanced Open Water, Technical Fundamentals, Rescue und Deep Primer, DPV 1 | 16 |
| SDI Sidemount Diver, SDI DPV, TDI Intro to Tech, TDI Advanced Nitrox | 18, mit Einverständnis der Eltern 15 |
| TDI Sidemount Diver, TDI Decompression Procedures | 18 |
Bei Minderjährigen braucht es immer das Einverständnis der Eltern.
Für jeden Kurs füllst du einen medizinischen Fragebogen aus. Ergibt sich daraus ein Risiko, brauchst du vor dem ersten Training im Wasser eine schriftliche Freigabe eines Arztes. Bei SDI und TDI gilt sie bis zu 12 Monate, solange sich dein Gesundheitszustand nicht ändert. Bei GUE brauchst du die ärztliche Freigabe auch für verschreibungspflichtige Medikamente, ausgenommen Verhütungsmittel.
Für GUE-Kurse ja. Der GUE-Standard verlangt eine Versicherung, die Tauchunfälle einschließlich Druckkammerbehandlung abdeckt, zum Beispiel DAN auf Master-Niveau oder vergleichbar.
Für GUE-Kurse ja. Das ist eine Voraussetzung im GUE-Standard für alle Kurse.
Für GUE-Kurse bekommst du nach der Registrierung ein Lernpaket, bei SDI und TDI gehört je nach Kurs ein Handbuch oder eLearning dazu. Notwendige Vorkenntnisse bespreche ich vorher mit dir. Zum Kurs kommst du gesund, ausgeruht und nüchtern, mit möglichst einsatzbereiter Ausrüstung.
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